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An der Nordostküste Kenias entsteht ein riesiger Hafen mit Straßen-, Eisenbahn- und Pipeline Netz nicht nur ins Innere des Landes sondern auch nach Äthiopien und Südsudan. Letzteres Land würde nach Fertigstellung in vier Jahren sein Erdöl über Kenia ausführen. Zur Verbesserung der Sicherheitslage haben Kenia und Äthiopien schon seit einiger Zeit Truppen in Somalia. Beim Spatenstich waren die Staatschefs der drei Länder, Kibaki, Zenawi und Kirr anwesend, die die entstehende Verbindung der Ost- und Zentralafrikanischen Region an den Weltmarkt begrüßten. Widerstand kommt von den Bewohnern der vor der Küste gelegenen Ferieninsel Lamu und von Umweltschützern, die um die Mangrovenwälder und Korallenriffe besorgt sind.

 

 

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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