Die Staats- und Regierungschefs der AU haben auf dem zweitägigen Gipfeltreffen in Addis Abeba eine Resolution verabschiedet, in der Sklaverei, Deportation und Kolonialismus als Völkermord und Verbrechen gegen die Bevölkerung Afrikas bezeichnet werden. Die Mitgliedstaaten einigten sich darauf, den 30. November zum „Afrikanischen Tag zu Ehren der afrikanischen Märtyrer und Opfer des transatlantischen Sklavenhandels, der Kolonialisierung und der Apartheid“ zu erklären. Außerdem forderte der Vorsitzende Mahmoud Ali Youssouf ein Ende der von ihm so bezeichneten Ausrottung des palästinensischen Volkes. Die Konferenz bekundet ihre Solidarität mit Palästina und dem palästinensischen Volk.

