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"Afrika kann nicht die rohstoffproduzierende und -exportierende Wirtschaft der Vergangenheit sein, wenn wirtschaftlichen Wandel erreichen und Arbeitsplätze für seine junge Bevölkerung schaffen will", sagte Wamkele Meme, Leiter der afrikanischen Freihandelsagentur. "Afrika ist heute weniger industrialisiert als in den 1970er Jahren", und das verarbeitende Gewerbe trägt nur noch 10 % zum afrikanischen BIP bei, während es in den 1970er Jahren noch 15 % waren,“ sagte er. Die afrikanische Freihandelszone (African Continental Free Trade Area, AfCFTA), soll weiter vorangetrieben werden. Das Abkommen wurde 2018 von 54 Mitgliedsstaaten unterzeichnet, 30 haben inzwischen ihre Ratifizierungsurkunde bei der Kommission der Afrikanischen Union hinterlegt. Im Januar 2021 hat der Handel zu AfCFTA-Bedingungen begonnen. Der ein einheitlicher Markt wird gemessen an der Zahl der teilnehmenden Länder die größte der Welt sein.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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