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Bei einer von der Monuc unterstützten Operation der kongolesischen Armee zur Sicherung der Provinz Ituri, haben die Milizen innerhalb von 3 Tagen große Verluste erlitten. Die Operation hat zum Ziel, die Kontrolle über das Gebiet entlang der ugandischen Grenze zurückzugewinnen.
Nach Angaben des lokalen Bischofs, Fulgence Muteba, sind in der Katanga Provinz über 60.000 Menschen auf der Flucht vor Kämpfen zwischen der kongolesischen Armee und Mayi-Mayi Rebellen, die sich nicht entwaffnen lassen wollen.  
Der Europaabgeordnete, Philippe Morillon, der eine Mission zur Wahlbeobachtung der EU in der RDC leitet, hat sich bei einer Pressekonferenz in Kinshasa entschlossen gezeigt, für die Gültigkeit des Verfassungsreferendums zu arbeiten. Die Präsenz von Beobachtern in allen Provinzen wird dazu beitragen, die Spannungen abzubauen und das Vertrauen aller Akteure verstärken, so erklärte er.
Ein Lager in neuen kongolesischen Armee in der Nähe von Bunia wurde von Milizen der FPRI-Rebellen angegriffen.
Die UNO hat eine Liste von 15 Milizenanführern und Geschäftsleuten im Ost-Kongo veröffentlicht, die sich Verbrechen gegen Menschlichkeit schuldig gemacht haben, und alle Regierungen aufgefordert, deren Konten einzufrieren und keine Reisevisa zu gewähren. UN-Truppen und kongolesische Armeeeinheiten haben im Süd-Kivu eine Offensive gegen Hutu-Rebellen der FDLR gestartet und im Nord-Kivu 4 Beamte der Wahlkommission, die letzten Monat von Mayi-Mayi Milizen verschleppt wurden, befreit.
Zum ersten Mal haben Einheiten der kongolesischen Armee und der UN-Friedenstruppen Lager von Hutu-Rebellen im Ostkongo angegriffen und zerstört. Die Milizen hatten mehrere Massaker unter der lokalen Bevölkerung angerichtet.
Die Organisationen Amnesty International und International Crisis Group haben in zwei verschiedenen Berichten vor der Gefahr eines neuen Krieges im Ost-Kongo gewarnt. AI beschuldigt Ruanda und Uganda der Einmischung im Ost-Kongo und fordert eine aktivere Rolle der UN-Friedenstruppe MONUC zum Schutz der Bevölkerung.
Hutu-Milizen töten bei einem Angriff auf das Dorf Kaniola im Süd-Kivu 24 Menschen. Tausende flohen in die Stadt Walungu. (NAD 11.10.2005)
UN-Friedenstruppen haben im Norden von Goma ein Massengrab mit mehreren hundert Leichen entdeckt. Die Opfer sollen ruandische Flüchtlinge und Kongolesen sein, die von der ruandischen Armee bei ihrem Einmarsch in den Kongo ermordet wurden.
Ein Ultimatum an Hutu-Milizen der FDLR hat nicht zu der versprochenen freiwilligen Entwaffnung der Rebellen geführt. Eine Entwaffnung durch ausländische Truppen aus Kongo-Brazzaville, Kongo, Angola, Gabun, Ruanda und Uganda ist schwierig.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

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