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In Gegenwart von Präsident Bouteflika und dem spanischen König Carlos und Königin Sofia wurden sechs Abkommen unterzeichnet, die eine engere Zusammenarbeit zwischen Spanien und Algerien in der Tourismusindustrie, dem Transportwesen und dem Umweltschutz im Mittelmeer fördern sollen.
Die Gruppe islamistischer Salafisten, die sich jetzt 'Al-Kaida au Maghreb' nennen, hat sich zu Anschlägen auf eine Polizeistation in der Kabylei und gegen Mitarbeiter einer russischen Erdgasfirma bekannt. Mehrere Menschen kamen dabei ums Leben.
Die Regierung hat der Errichtung des 250.000 großenTaghit National Park zugestimmt. Teil des Projekts sind verschiedene Massnahmen zum Schutz der natürlichen Umwelt.
Kardinal Philippe Barbarin von Lyon und der Präsidenten des französischen Islamrates der Region Rhône-Alpes, Azzedi-ne Gaci, sind in Algerien, um den interreligiösen Dialog voranzutreiben. Die Delegation wird auch das Trappisten-Kloster Tibhirine besuchen, wo 1996 sieben Möche entführt und ermordet wurden.
Al-Kaida hat sich verantwortlich für eine Serien von Bombenanschlägen in meheren Orten östlich von Algiers erklärt.
Eine neue radikal islamistische Gruppe 'El-Kaida im Maghreb' soll hinter dem Angriff auf ein Armeelager in der Nähe von Batna stehen. Fünf Soldaten und zehn Angreifer kamen ums Leben.
Nach Regierungsangaben sind von den 11 Millionen Antipersonen-Minen, die die französische Kolonialregierung im Kampf gegen die Unabhängigkeit Algeriens an den Grenzen verlegte hatte, 3 Millionen noch nicht entschärft worden.
Die Basilika “Unserer lieben Frau von Afrika” in Algier wird wieder aufgebaut. Dafür haben die Europäische Union und Algerien ein finanzielles Abkommen über eine Million Euro unterzeichnet. Ein Erdbeben hatte die knapp 150 Jahre alte Kirche im Mai 2003 schwer beschädigt.
Bei einem Bombenanschlag auf einen Bus mit ausländischen Arbeitskräften sind nahe der algerischen Hauptstadt Algier der Busfahrer getötet und neun Insassen verletzt worden. Unter ihnen sind vier Briten, ein Amerikaner, ein Kanadier, zwei Libanesen und ein Algerier.
Papst Benedikt hat den algerischen Philosophen Mustapha Cherif, Professor an der Univefrsität von Algers im Vatikan empfangen. Cherif drückte seine Sorge aus, den Rat für interreligiösen Dialog und für Kultur zusammenzulegen, da die Bedeutung des Dialogs damit vermindert würde

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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