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Die Deutsche Bank hat die Bankbeziehungen mit der simbabwischen Niederlassung der Standard Bank Group abgebrochen und damit einem der wenigen verbliebenen internationalen Bankdienstleister in dem Land im südlichen Afrika einen schweren Schlag versetzt. Die Stanbic Bank Zimbabwe (lokaler Name) ist der jüngste Kreditgeber, dessen US-Dollar-Bankdienste - die für die Erleichterung des Devisenumtauschs und des Zahlungsverkehrs von entscheidender Bedeutung sind - von einer internationalen Bank gekündigt wurden. Gründe für die Kündigung wurden nicht genannt. Die Deutsche Bank lehnte eine Stellungnahme ab. Die Stanbic Bank, die zu ihren Kunden große Exporteure, Nichtregierungsorganisationen und Botschaften zählt, erklärte, dass sie nun über ihre Muttergesellschaft in Südafrika eine US-Dollar-Korrespondenzbankbeziehung unterhält. Die Reserve Bank of Zimbabwe schätzt, dass in den letzten zehn Jahren mindestens 102 Bankbeziehungen verloren gegangen sind, weil das Land aufgrund der Sanktionen ein hohes Risiko darstellt.

Eine Kaltfront bringt Schnee in mehrere Teile des Landes, darunter das Westkap, KwaZulu-Natal und das Ostkap. Der Wetterdienst warnt, dass Städte und Gemeinden durch den herannahenden Schneesturm "abgeschnitten" werden könnten. In einigen Gebieten des Westkaps wurden mehr als 20cm Schnee und eisige Bedingungen verzeichnet.

In wenigen Tagen wird auf São Tomé und Príncipe eine Stichwahl bei den Präsidentschaftswahlen stattfinden. Kürzlich veröffentlichte Forschungsergebnisse der Freedom House Organisation zeigen, dass kleine Inseln wie São Tomé und Príncipe, wenn man den gesamten afrikanischen Kontinent betrachtet, demokratischer sind und die Menschen mehr Freiheiten haben. Der ehemalige Premierminister von São Tomé und Príncipe, Joaquim Rafael Branco, ist der Meinung, dass die Politiker in den Inselstaaten mehr Verantwortung tragen, weil sie die Menschen kennen, die mit den Folgen ihrer Entscheidungen leben müssen.

Um klimaneutral zu werden, braucht Deutschland grünen Wasserstoff, und zwar in riesigen Mengen. Ein Abkommen mit Namibia soll nun dabei helfen. Deutschland will bis zu 40 Millionen Euro, für eine Machbarkeitsstudie und erste Pilotprojekte in eine Partnerschaft mit Namibia investieren. Deutsche Firmen und Wissenschaftler sollen eine "bevorzugte Rolle" in Namibias grüner Wasserstoffwelt spielen. Eine "schlagkräftige, strategische Partnerschaft" entstehe da, sagt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek, "die den globalen Energiemarkt der Zukunft prägen kann".

Erzbischof Jude Thaddaeus Ruwai'chi (OFM Cap) von Dar es Salaam ordnete an, dass jeder Priester seiner Diözese sich impfen lassen muss. Weiter führte er aus,“ hört auf, mit dieser Covid-19-Pandemie Scherze zu treiben. Dies ist eine Krankheit, die uns schmerzt, da sie das Leben unserer Angehörigen kostet. Lassen Sie uns diese Angelegenheit ernst nehmen". Auch forderte er alle Gläubigen und religiösen Führer auf, sich und andere weiterhin vor dem Virus zu schützen, indem sie stets Masken tragen und andere Vorsichtsmaßnahmen gemäß den Anweisungen der Gesundheitsexperten ergreifen. Er rief auch alle Menschen dazu auf, die Ratschläge der Gesundheitsexperten zu befolgen und sich weiterhin vor dem Virus zu schützen, wobei er sich bewusst ist, dass sich die Nation in einer schwierigen Zeit befindet, die von allen die volle Verantwortung verlangt.

Das Pandemieprogramm der Weltgesundheitsorganisation (WHO) plant, 100 Millionen Dosen der Impfstoffe Sinovac und Sinopharm Covid-19 vor allem nach Afrika und Asien zu liefern. Südafrika wird von Covax mit einer Zuteilung von 2,5 Millionen Sinovac-Dosen als einer der größten Empfänger chinesischer Impfstoffe in Afrika genannt, aber ein hochrangiger Gesundheitsbeamter sagte gegenüber Reuters, das Land sei derzeit nicht in der Lage, die Impfstoffe anzunehmen. Nigeria, der Hauptempfänger chinesischer Impfungen in Afrika im Rahmen von Covax mit einer Zuteilung von fast 8 Millionen Sinopharm-Dosen, hat diesen Impfstoff zwar zugelassen, ihn aber als "potenzielle" Option für die Impfkampagne des Landes bezeichnet. Beamte aus Kenia, Ruanda, Togo und Somalia, die Anspruch auf kleinere Covax-Lieferungen haben, erklärten, sie hätten keine Bedenken gegen die chinesischen Impfungen, da sie von der WHO geprüft worden seien und so schnell wie möglich mehr Menschen geimpft werden müssten.

Bei einem Treffen der weltweiten Postgewerkschaften in Cote d'Ivoire wurde mit überwältigender Mehrheit beschlossen, die Verwendung britischer Briefmarken von den Chagos-Inseln zu verbieten. Alle Post der abgelegenen Inselgruppe muss nun Briefmarken von Mauritius tragen - dem Land, das die Kontrolle über Chagos beansprucht. Drei mächtige UN-Gremien haben bereits entschieden, dass die Inselgruppe unverzüglich an Mauritius übergeben werden sollte. Großbritannien beharrt darauf, dies erst dann zu tun, wenn die Inseln nicht mehr für Sicherheitszwecke benötigt werden - Amerika nutzt derzeit eine der Inseln für einen Militärflugplatz. Mauritius könnte in Zukunft internationale Flüge über das Gebiet - einen großen Teil des Indischen Ozeans - verbieten.

Als Konsequenz des Siegs der Taliban in Kabul warnt UN-Generalsekretär Antonio Guterres vor einer „alarmierenden Ausbreitung“ der Aktivitäten des „Islamischen Staats“ (IS) in Afrika. Die Ereignisse in Afghanistan stärken Boko Haram und ihre Verbündeten. Al-Kaida oder dem IS verbündete Extremisten sind in 5 südlich der Sahara gelegenen Regionen aktiv: in der Sahelzone, im Norden Nigerias (Boko Haram), in Somalia (Al-Shabaab), in der Demokratischen Republik Kongo und im Nordosten Mosambiks. In der Sahelzone geht man davon aus, dass die internationale Truppenstärke sich verringern wird und Abzugspläne ausgearbeitet werden. Während der Trump Herrschaft begannen die US-Streitkräfte in Somalia ihre Spezialeinheiten und Ausbilder abzuziehen. Die Skepsis gegenüber den internationalen Truppen nimmt ständig zu. Mutaru Mumuni Muqthar (Direktor des „Westafrikanischen Zentrums für Counter-Extremismus) ist überzeugt, dass die Ereignisse in Afghanistan das Selbstbewusstsein der afrikanischen Islamisten stärken und sie sich „in ihren Umtrieben legitimiert sehen.“

Diese Froschart kommt nur in fünf Bächen im nördlichen Teil des Atewa Range Forest Reserve vor. Die Wissenschaftler betonen, dass sie unberührte Lebensräume in immergrünen Bergwäldern in einer Höhe von etwa 500 bis 750 Metern über dem Meeresspiegel bewohnt. Sie kommt in felsigen, klaren, schnell fließenden Bächen und Wasserfällen vor. "Der Name der neuen Art wurde gewählt, um die Menschen der Sagyimase-Gemeinde zu ehren, welche die Forschungen der Wissenschaftler sowie die Anti-Bergbau-Kampagnen in den Jahren 2006-2007 unterstützt habe und dies auch jetzt noch tue.“ Wir hoffen, dass die Benennung dieser endemischen Art die Gemeinde in ihrem Kampf für eine intakte Atewa Range weiter ermutigen wird," erklärte Dr. Ofori-Boateng. „Atewa Range“ ist eine Hügelkette im East Akim District der Eastern Region des südöstlichen Ghana. Südwestlich davon liegt das Kwahu Plateau, das wiederum an den Volta-Stausee angrenzt.

Die XVI. Paralympischen Sommerspiele werden vom 24. August bis zum 5. September 2021 in Tokio ausgetragen. Ursprünglich sollten die Spiele vom 25. August bis zum 6. September 2020 stattfinden. 4.403 Athleten aus 163 Ländern werden bei den Spielen antreten. 2.550 Männer und 1.853 Frauen starten in 22 Sportarten und 23 Disziplinen. Die größte Anzahl von Frauen bei den Paralympics aller Zeiten ein Anstieg von fast 11 % gegenüber Rio 2016. Auch treten 6 Flüchtlingssportler*innen aus 4 Aufnahmeländern in 5 paralympischen Sportarten an. 43 afrikanische Länder nehmen an den Spielen teil.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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