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Ghanas Generaldirektor der Gesundheitsdienste, Patrick Kuma-Aboagye, sagt, dass alle Reisenden "einen vollständigen Impfschutz nachweisen" müssen. Das Land hat etwas mehr als 5,7 Millionen Impfdosen verabreicht und die Zahl der Virusfälle ist gering. Nicht geimpfte Ghanaer und Einwohner, die sich derzeit außerhalb des Landes aufhalten und einreisen, werden bei ihrer Ankunft am Flughafen geimpft. Andere Reiseanforderungen wie ein negativer PCR-Test vor der Reise und ein Antigentest bei der Ankunft in Ghana bleiben bestehen. Seit Beginn der Pandemie wurden in Ghana knapp über 131 000 Fälle und 1200 Todesfälle registriert. Letzte Woche wurde bekannt, dass Fälle der neuen Covid-19-Variante, Omicron, entdeckt wurden.

Die Armeen von Burkina Faso und dem benachbarten Niger erklärten, sie hätten bei einer gemeinsamen Militäroperation gegen Dschihadisten an der Grenze zwischen dem 25. November und dem 9. Dezember rund 100 "Terroristen" getötet. Außerdem haben sie 2 Stützpunkte aufgelöst, einen in Kokoloukou im Westen Nigers und einen weiteren in Yeritagui im Osten Burkina Fasos. Tillaberi liegt im sogenannten Dreiländereck - einem Krisengebiet, in dem die Grenzen von Niger, Burkina Faso und Mali aufeinandertreffen. Gruppen, die mit Al-Qaida und der Gruppe "Islamischer Staat" in Verbindung stehen, sind in der Sahelzone seit 2015 aktiv.

Tigray-Rebellen haben die nordäthiopische Stadt Lalibela zurückerobert. Dies geschah weniger als zwei Wochen, nachdem Regierungstruppen und ihre Verbündeten die Kontrolle über die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Stadt übernommen hatten. Lalibela beherbergt 11 mittelalterliche, in Felsen gehauene Kirchen und ist ein Wallfahrtsort der äthiopisch-orthodoxen Kirche. Die Welterlöserkirche ist die größte aus einem Stück Fels geschlagene Kirche der Welt. Der seit einem Jahr andauernde Konflikt zwischen Truppen der TPLF-geführten Regionalregierung und der Zentralregierung unter Ministerpräsident Abiy Ahmed hat Tausende von Zivilisten getötet, Millionen von Menschen zur Flucht gezwungen und mehr als neun Millionen Menschen von Nahrungsmittelhilfe abhängig gemacht. Äthiopien ist eine Föderation aus 10 Regionalstaaten; ethnische Zugehörigkeiten spielen eine sehr große Rolle.

Im nordwestlichen Bundesstaat Sokoto wurde am Montag ein Bus von bewaffneten Männern überfallen und angezündet. Mindestens 21 Passagiere, darunter auch Kinder, verbrannten im Bus zur Unkenntlichkeit. Manche Berichte reden sogar von 30 Toten. Mehrere Menschen wurden mit schweren Verbrennungen in ein Krankenhaus gebracht. Bewaffnete Banden in der Region greifen immer wieder Reisende an, entführen sie für Lösegeld oder bringen sie um.

In den äthiopischen Regionen Kombolcha und Dessie hat das Welternährungsprogramm (WFP) die Verteilung von Nahrungsmitteln ausgesetzt, nachdem die Mitarbeiter aufgrund von Einschüchterungsversuchen - unter anderem wurden sie mit Waffengewalt festgehalten - nicht in der Lage waren, die Plünderung von Vorräten zu stoppen. Nach Angaben der Regierung haben äthiopische Streitkräfte die Städte am Montag von rebellischen tigrayanischen Kräften zurückerobert.

Bis jetzt haben die meisten Bewohner des Inselstaates das Schwimmen im Meer gelernt; Hotel Pools waren ja nur für Touristen erreichbar. Mit dem neuen Standardpool hofft der Inselstaat nun, Olympiaschwimmer ausbilden zu können. Pools dieser Art sollen nun auf mehreren Inseln gebaut werden. Darin können dann auch Mitglieder der Seenotrettung ihr Training machen.

Hunderte Frauen demonstrierten in der Hauptstadt Abidjan für härtere Strafen für Gewalt gegen Frauen. Laut der Weltgesundheitsorganisation wird jede dritte Frau weltweit mindestens einmal im Leben Opfer von Gewalt. In 57 untersuchten ärmeren Ländern können nur 55% der Frauen und Mädchen über ihren eigenen Körper entscheiden, heißt es in einem UN Weltbevölkerungsbericht. Seit Beginn der Corona Pandemie sind mehr Frauen und Mädchen als je zuvor von geschlechtsspezifischer Gewalt bedroht. Die Demonstration in Abidjan war Teil einer weltweiten Kampagne der UNO um das Bewusstsein für Frauenrechte zu stärken. Unterstützt wurden die ivorischen Frauen von Botschaftern mehrerer westlicher Länder. Sprecherin war die Botschafterin der Schweiz.

First Lady Monica Chakwera ist enttäuscht darüber, dass das Land weltweit an 12. Stelle ist, was Früh- und Zwangsehen angeht. 42 % der Mädchen werden verheiratet, bevor sie 18 Jahre alt sind. Sie sagte, dass ihre Shaping Our Future Foundation (SOFF) die Bildung von Mädchen sehr ernst nimmt, denn ohne Bildung wird die Armut verschlimmert. Sie forderte daher alle Beteiligten auf, dringend Maßnahmen zu ergreifen, um die Hindernisse zu beseitigen, mit denen Mädchen und Kinder konfrontiert sind und die sie daran hindern, ihr Potenzial auszuschöpfen.

Staats- und Regierungschefs aus 17 afrikanischen Ländern (Angola, Botswana, Cabo Verde,  Democratic Republic of Congo, Ghana, Kenya, Liberia, Malawi, Mauritius, Namibia, Niger, Nigeria, Sao Tome and Principe, Senegal, Seychelles, South Africa, Zambia) werden diese Woche an dem "Gipfel für Demokratie" teilnehmen. Gastgeber des zweitägigen Gipfels, an dem 110 Länder teilnehmen, ist Präsident Joe Biden, der betont, dass "Demokratie nicht zufällig entsteht. Wir müssen sie verteidigen, für sie kämpfen, sie stärken, sie erneuern". Afrikanische Länder, die nicht eingeladen wurden, sind u.a. Elfenbeinküste (die Amtszeitbeschränkung des Präsidenten wurden aufgehoben); Tansania und Uganda (die Wahlen wurden durch Repression beeinträchtigt); Ägypten, Mali, Guinea-Bissau und Sudan (die Regierungen wurden durch Militärputsche eingesetzt); Mosambik (Korruptionsvorwürfe belasten die Beziehungen) und Äthiopien.

Mitglieder der Gemeinde Nembe sind in Yenagoa, der Hauptstadt des Bundesstaates Bayelsa, auf die Straße gegangen, um Maßnahmen gegen das Austreten von Öl und Gas aus einem undichten Bohrloch zu fordern. Seit Anfang November sind Erdöl und Erdgas in Dutzende von nahe gelegenen Fischersiedlungen entlang der Nembe-Küste und in den Santa-Barbara-Fluss geflossen, der sich durch das Nigerdelta schlängelt, bevor er in den Atlantik mündet. Berichten zufolge haben die Gezeiten die Auswirkungen des Ölteppichs weiter in die Gemeinden des benachbarten Bundesstaates Rivers getragen. Die Ursache des Ölteppichs auf der Plattform OML 29 Well 1, die von Nigerias größtem einheimischen Ölunternehmen Aiteo Eastern E&P betrieben wird, das die Santa-Barbara-Bohrung im Jahr 2015 von Royal Dutch Shell übernommen hat, wird noch untersucht. Umweltaktivisten haben den Vorfall als die größte Ölkatastrophe in der Geschichte der nigerianischen Erdölindustrie bezeichnet.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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