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Ehemalige Bewohner eines Wohnheims in Ruanda, sind obdachlos und mittellos. Die Männer, allesamt Überlebende des ruandischen Völkermords, hatten bis zu acht Jahre lang im Hope Hostel in Kigali gelebt. Zwei Tage, nachdem die britische Innenministerin Priti Patel eine Vereinbarung über 120 Millionen Pfund unterzeichnet hatte, um Flüchtlinge, die mit kleinen Booten im Vereinigten Königreich ankommen, in das ostafrikanische Land zu schicken, wurden sie aufgefordert, das Hotel zu verlassen. Die britische Regierung hat bisher noch keinen einzigen Asylbewerber nach Ruanda geschickt.

Autofahrer sind auf Treibstoff, der aus dem benachbarten Mosambik geschmuggelt wird, angewiesen, oder sie überqueren die Grenze, um Benzin zu besorgen. Malawi leidet seit April unter Treibstoffmangel, da die Regierung aufgrund des weltweiten Anstiegs der Treibstoffpreise und der Devisenknappheit Schwierigkeiten hat, die Benzinimporte zu bezahlen. Die Probleme haben sich in der vergangenen Woche verschärft, als Tankstellen im ganzen Land berichteten, dass ihnen das Benzin ausgeht.

Die Eltern und ihre beiden Töchter kamen ums Leben, als die gecharterte Cessna 210 am Rande des Sambesi Flusses verunglückte. Nur wenige Minuten nach dem Start auf Impalila, einer kleinen Flussinsel, stürzte das Flugzeug ab. Auch die südafrikanische Pilotin starb in dem Unglück. Nach der Unfallursache wird noch gesucht. Namibia ist besonders für Deutsche ein beliebtes Urlaubsland. Der nördliche Caprivi Zipfel mit seinem Wildreichtum, besonders großen Elefantenherden, ist ein wahres Tropenparadies.

Die wichtigste Oppositionspartei Angolas hat beim Verfassungsgericht des Landes Klage eingereicht, um die Annullierung der Wahlen vom letzten Monat zu erreichen, aus denen die regierende Volksbewegung zur Befreiung Angolas (MPLA) als Sieger hervorging. UNITA-Führer Adalberto Costa Junior erklärte, seine Partei erkenne die endgültigen Ergebnisse der Wahl vom 24. August nicht an. Die Wahlen vom 24. August waren die am heftigsten umkämpften Wahlen in dem ölreichen Land seit der ersten Mehrparteienwahl 1992.

Namibia hat die Einfuhr von Klauentieren und deren Produkten, einschließlich anderer potenziell infektiöser Materialien, aus Botswana ausgesetzt, nachdem der Verdacht auf einen Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) aufgekommen war.

Etwa 400 Elefanten, 2.000 Impalas, 70 Giraffen, 50 Büffel, 50 Gnus, 50 Zebras, 50 Elenantilopen, 10 Löwen und ein Rudel von 10 Wildhunden gehören zu den Tieren, die im Rahmen von Projekt Rewild Zambezi, einer der größten Lebendfang- und Umsiedlungsaktionen, von der Save Valley Conservancy in drei Schutzgebiete im Norden - Sapi, Matusadonha und Chizarira - umgesiedelt werden. Schon einmal zwischen 1958 und 1964, wurden im Rahmen von "Operation Noah, wegen des steigenden Wassers des riesigen Kariba Staudamms am Sambesi-Fluss, mehr als 5.000 Tiere umgesiedelt.

Äthiopische und eritreische Streitkräfte haben eine massive "gemeinsame" Offensive gegen die an Eritrea angrenzenden Gebiete von Tigray gestartet. Die äthiopische Regierung und die Rebellen in der Region Tigray beschuldigten sich gegenseitig, neue Fronten im Norden Äthiopiens eröffnet zu haben, eine Woche nachdem erneute Kämpfe einen fünfmonatigen Waffenstillstand zunichte gemacht hatten.

Seit Jahresbeginn sind eine halbe Million Nigerianer von den Überschwemmungen betroffen, 23 der 36 Bundesstaaten besonders die nordöstlichen leiden unter den Fluten. Die zerstörerischen Überschwemmungen haben 73.379 Menschen vertrieben, mehr als 100 Todesopfer gefordert und weitere 270 Menschen verletzt.

Der madagassische Präsident Andry Rajoelina ist zu einem diplomatischen Besuch nach Frankreich gereist, um die bilateralen Beziehungen zu stärken. Er wurde von seinem Amtskollegen Emmanuel Macron im Elysee empfangen. Ziel des Besuchs ist es, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Madagaskar und Frankreich zu stärken. Auch andere Themen wie Ernährungssicherheit, Ökologie und Energiewende stehen zur Diskussion.

Die erste Lieferung ukrainischen Getreides nach Afrika seit dem Einmarsch Russlands traf am 30. August 2022 in Dschibuti ein. Das Getreide wird in Äthiopien verteilt, um dem von einer Dürre heimgesuchten Land bei der Bewältigung des sich verschärfenden Hungers zu helfen, der sich zu einer Hungersnot auszuweiten droht.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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