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Nach den vorläufigen Ergebnissen der Parlamentswahlen im vergangenen Monat, die größtenteils von den Oppositionsparteien boykottiert wurden, hat die Regierungspartei des Tschad die Mehrheit der Sitze gewonnen. Die Partei von Präsident Mahamat Idriss Deby, die Patriotische Heilsbewegung, hat 124 der 188 Sitze in der Nationalversammlung erhalten.

Die Streitkräfte Benins haben bei einem Angriff nahe der Grenze zu den von Aufständen heimgesuchten Ländern Niger und Burkina Faso schwere Verluste erlitten. In den letzten Jahren kam es in der nördlichen Region des Landes vermehrt zu Anschlägen, für die dschihadistische Gruppen aus den Nachbarländern verantwortlich gemacht werden. Mehr als 120 beninische Militärangehörige wurden zwischen 2021 und Dezember 2024 getötet, so eine diplomatische Quelle gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Die Staats- und Regierungschefs Ägyptens, Zyperns und Griechenlands sind in Kairo zusammengekommen, um die eskalierenden Spannungen im Nahen Osten anzusprechen, darunter die Konflikte im Gazastreifen, in Israel und im Libanon sowie die allgemeine Instabilität in Syrien, Libyen, Jemen und Sudan.

Die Regierung erklärte, die Sicherheitskräfte hätten am Mittwochabend einen Versuch zur Destabilisierung des Landes vereitelt, nachdem in der Hauptstadt N'Djamena Schüsse gefallen waren. Der Tschad wird von Präsident Mahamat Idriss Deby geführt, der an die Macht kam, nachdem Rebellen seinen Vater, den langjährigen Präsidenten Idriss Deby, getötet hatten, als dieser 2021 Truppen im Norden des Landes besuchte, die gegen Milizen kämpften. Der ältere Deby hatte den Tschad, der zwar reich an Ölvorkommen, aber eines der ärmsten Länder Afrikas ist, seit einem Putsch Anfang der 1990er Jahre regiert.

John Mahama wurde am dem 7. Januar, zum dritten Mal als Präsident Ghanas vereidigt. Der 65-Jährige war bereits von Juli 2012 bis Januar 2017 Präsident. Er löst Nana Akufo-Addo ab. Mahama wurde erstmals als Präsident vereidigt, als Präsident John Evans Atta Mills im Juli 2012 starb. Er blieb bis zum Ende seiner Amtszeit im Amt und gewann dann 2012 eine Wahl.

Zwischen dem 1. und 3. Januar 2025 kam es zu heftigen Zusammenstößen zwischen der kongolesischen Armee und einer nichtstaatlichen bewaffneten Gruppe im Zentrum von Masisi in der Provinz Nord-Kivu, bei denen lokalen Berichten zufolge schätzungsweise 102.000 Menschen vertrieben wurden. M23-Rebellen haben am Samstag die Kontrolle über Masisi, eine wichtige Stadt in der mineralienreichen DRK, übernommen.

Die UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur) hat 40 neue Objekte die Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Darunter aus Afrika: Ägypten - Herstellung und Spiel der Simsimiyya; Algerien, Gandoura und Melehfa - Zeremonielle Trachten der Frauen im Osten Algeriens; Côte d’Ivoire - Attiéké-Herstellung in Côte d’Ivoire; Ghana - Traditionelle Kente-Weberei; Kamerun - Ngondo: Wasserorakel der Sawa; Ruanda - Intore-Tanz; Sambia - Mangwengwe-Tanz; Tunesien - Die Twāyef-Kunst der Ghbonten.

Andrée Blouin (1921 – 1986), mit dem Wissen um die Gräueltaten der französischen Kolonialisten, mobilisierte die Frauen in der Demokratischen Republik Kongo gegen den Kolonialismus und wurde zu einer wichtigen Beraterin von Patrice Lumumba, dem ersten Premierminister der DR Kongo und verehrten Unabhängigkeitshelden. Sie tauschte Ideen mit berühmten Revolutionären wie Kwame Nkrumah aus Ghana, Sékou Touré aus Guinea und Ahmed Ben Bella aus Algerien aus, doch ihre Geschichte ist kaum bekannt. Ihre Memoiren ‘My Country, Africa: Autobiography of the Black Pasionaria’ wird nun neu augelegt.

Vom Berg Dofan, ein Vulkan im Nordosten Äthiopiens, 165 km nordöstlich von Addis Abeba stieg am Freitag Rauch auf.  Hunderte von Menschen haben ihre Häuser in Panik verlassen. Die Behörden haben Notunterkünfte eingerichtet. In den letzten Wochen gab es mehr als ein Dutzend seismische Ereignisse im Awash Fentale, einem erdbebengefährdeten Gebiet in der äthiopischen Region Afar.

In Mukuku, einer Gemeinde im Bezirk Makueni im Süden von Kenia landete Weltraumschrott; ein etwa 500 Kg schwerer Metallring mit einem Durchmesser von 2,5m. Die Behörde bemühen sich die Herkunft des Weltraummülls herauszufinden. Nach internationalen Weltraumrecht tragen die Länder die Verantwortung für von ihnen gestartete Objekte tragen – auch dann, wenn diese nach Ende ihrer Mission auf der Erde landen.  Laut der NASA befinden sich mittlerweile fast 6000 Tonnen Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

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