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Gesetze wurden bisher in Französisch verfasst und nur sehr selten in die Landessprache Kirundi übersetzt. Ab jetzt sollen alle Gesetze den Bürgern in der einheimischen Sprache zugänglich gemacht werden.
Nach einem internen Machtkampf hat die Regierungspartei FDD auf einem Sonderkongress ihren umstrittenen Vorsitzenden Hussein Radjabu durch den Botschafter in Kenia, Jeremy Ngendakumana, ersetzt.
Das Welternährungsprogramm (WFP) hat einen dringenden Appell lanziert zur Unterstützung von 2 Millionen Menschen in Burundi, die durch Überschwemmungen in Not geraten sind. Bis zu 80% der Novembererrnte ist vernichtet worden. Der Hunger ist Ursache von vermehrten Diebstählen und Gewalttaten.
Die Polizei hat größere Mengen Dynamit auf einem tansanischen Schiff und bei einer Hausdurchsuchung außerhalb von Bujumbura gefunden. Hussein Radjabu, der Vorsitzende der Regierungspartei, die innerlich zerstritten ist, floh zeitweilig in die südafrikanische Botschaft.
Ein Gericht in Bujumbura hat den Präsidenten der Übergangsregierung, Domitien Ndayizeye, der mit Anderen wegen Hochverrat angeklagt war, freigesprochen. Ein Anführer der FNL-Rebellen, Alain Mugabarabona, der zu 20 Jahren Haft verurteilt wurde, gab an, dass alle Geständnisse durch Folter erzwungen worden seien.
Der Staatsanwalt hat eine lebenslängliche Haftstrafe für den ehemaligen Präsidenten Domitien Ndayizeye und sechs andere Angeklagte gefordert, die wegen Putschversuch im August verhaftet wurden.  
Die südafrikanische Zeitung „The Southern Cross” will ein Dokument besitzen, dass Licht auf die Ermordung des Vatikan-Botschafters, Erzbischof Michael Courtney, im Dezember 2003 wirft. Danach wurde Courtney von hohen Regierungsbeamten aus dem Weg geräunt, weil er die EU über die Veruntreuung von Geldmitteln unterrichten wollte.
Papst Benedikt XVI hat die Erzdiözese Bujumbura zusammen den Bistümers Bubanza und Bururi zu einer neuen Kirchenprovinz zusammenschlossen. Erster Erzbischof ist Mgrs. Evarist Ngoyagoye.
Zum ersten Mal in der Geschichte sind 300 Journalisten und Mitarbeiter der nationalen Radio- und Fernsehstationen in den Streik gegangen. Sie reklamieren höhere Gehälter und bessere Lebensbedingungen.  
Ruanda und Burundi werden nächsten Monat offiziell Mitglieder der "East African Community (EAC)", inklusive der seit zwei Jahren existierenden Zollunion.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

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