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Präsident Husni Mubarak hat sich als Chef der nationaldemokratischen Regierungspartei (NDP) wiederwählen lassen. Er erhielt von den Teilnehmern des 9. NDP Parteitags 5248 Ja- und nur 9 Nein Stimmen. Der 79-jährige Staatschef ist seit 26 Jahren im Amt. Es war seit 1981 das erste Mal, dass über den Parteivorsitz abgestimmt wurde. Mubarak hatte keinen Gegenkandidaten.
85 Jahre nach ihrer Entdeckung wird in Ägypten erstmals die berühmte Mumie von Tutanchamun öffentlich präsentiert. Der Leichnam überdauerte in einem goldenen Sarkophag rund 3.000 Jahre, bevor er am 4. November 1922 von dem britischen Archäologen Howard Carter entdeckt wurde.
Ägypten plant, seinen wachsenden Energiebedarf durch den Bau von Atomkraftwerken zu befriedigen. Die USA haben technische Hilfe zugesagt.
Der Patriarch der koptischen Kirche, Antonios Naguib, machte in einem Vortrag für 'Kirche in Not' auf die unsichere Rechtslage der Christen aufmerksam. Die ägyptische Verfassung garantiert Religionsfreiheit, erklärt aber den Islam zur Staatsreligion und das islamische Gesetz zur Grundlage des Rechtssystem. Danach kann ein Abfall vom Islam mit dem Tod gestraft werden.
Ein Bericht der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) beklagt die bedrohliche Situation von Konvertiten zum Christentum und Zwangskonversionen und Heiraten christlicher Mädchen zum Islam. Folter sei in ägyptischen Haftanstalten an der Tagesordnung, in manchen Fällen mit Todesfolge.
Als Protest gegen die immer häufigeren Schikanen gegen die Presse wollen 15 Zeitungen am 7. Oktober nicht erscheinen. In letzter Zeit sind sieben Journalisten eingekerkert worden.
Das Al Azhar Islam-Institut in Kairo, die weltweit einflussreichste Institution der sunnitischen Muslime, fordert ein neues Gesetz gegen den Wildwuchs der Fatwas, islamische Rechtsgutachten. Damit soll verhindert werden, dass selbsternannte Religionsgelehrte ohne entsprechende Ausbildung das islamische Recht nach eigenem Gutdünken auslegen und die Muslime so negativ beeinflussen könnten.
Für den zum Christentum gekehrten Mohammed Ahmed Hegazy, der seine Religionszugehörigkeit offziell registrieren lassen wollte, forderten mehrere Islamgelehrte die Todesstrafe. Zwei Mitglieder der christlichen „Middle East Christian Association“ (MECA), die Hegazy verteidigten, sind seit drei Wochen in Haft.
Ärchäologen haben in der Siwa Oase einen versteinerten menschlichen Fußabdruck gefunden, der älter sein könnte als die über drei Millionen Jahre alte äthiopische 'Lucy' .
Mohamed Hizagi hat als erster Ägypter der Neuzeit sein Recht auf Übertritt zum Christentum verteidigt und die Kairoer Behörden gerichtlich verklagt, um in seinen offiziellen Unterlagen die Angaben über seinen Namen und seine Religionszugehörigkeit zu ändern. Um gegen Anschuldigungen zu argumentieren, hat er seinen Blog auf dem Internet eingerichtet.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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