Schlagwort: Komoren

Direktflüge zwischen den Komoren und Madagaskar, dem Prince Said Ibrahim International Airport (HAH) in Moroni und dem Ivato International Airport (TNR) in Antananarivo werden nach einer fast vierjährigen Pause (nach einem Goldschmuggel-Vorfall) wieder aufgenommen. Dies gilt als ein Zeichen für die verbesserte bilaterale Beziehungen. Von offizieller Seite wird es weithin als wichtiger Schritt zur Förderung der regionalen Integration und zur Erleichterung der Freizügigkeit von Bürgern und Geschäftsleuten begrüßt. Darüber hinaus wird erwartet, dass er zur Belebung des Tourismus- und Investitionssektors beitragen wird.

Landesweite Proteste, die Hauptstadt Moroni wurde vollständig lahmgelegt, und gewaltsame Zusammenstöße veranlassten Präsident Azali Assoumani das Dekret der Treibstofferhöhung einzufrieren. Diesel war um 46 % und Benzin um 35 % angehoben worden. Die Verantwortlichen der Transport- und Händlergewerkschaften erklärten danach das offizielle Streikende.

Präsident Azali Assoumani, versprach am Sonntag bei seiner Vereidigung für seine vierte Amtszeit, sich für den Frieden einzusetzen und die Wirtschaft rasch zu entwickeln. Bei gewaltsamen Protesten, die in dem Land, einer Gruppe von drei Inseln vor der Küste Mosambiks, ausbrachen, wurden eine Person getötet und mindestens 25 verletzt, nachdem die Wahlbehörde Assoumani mit 63 % der Stimmen für eine weitere 5jährige Amtszeit wiedergewählt hatte. Die Komoren mit ihren rund 800.000 Einwohnern haben seit ihrer Unabhängigkeit von Frankreich im Jahr 1975 rund 20 Putsche oder Putschversuche erlebt. Oppositionsführer behaupteten, die jüngste Präsidentschaftswahl sei manipuliert worden, da die Stimmzettel gefälscht, in mehreren Wahllokalen »mehr Stimmen als registrierte Wähler« festgestellt worden und die Abstimmung vor dem offiziellen Ende beendet worden seien.

Präsident Azali Assoumani, und der Präsident der Afrikanischen Entwicklungsbankgruppe, Dr. Akinwumi Adesina, weihten, am Vorabend der 49-jährigen Unabhängigkeitsfeierlichkeiten des Landes (6. Juli) eine wichtige Straße, den 49,2 km langen Abschnitt der Nationalstraße 2 (RN2) ein, welche Moroni, die Hauptstadt von Grande Comore mit Foumbouni verbindet.  Tausende von Komorianern waren gekommen, um der offiziellen Eröffnung der 30 Millionen Dollar teuren Straße beizuwohnen, die die landwirtschaftlich reichen Gebiete des Landes erschließen und einen zuverlässigen Zugang zu den beliebten Touristenzentren ermöglichen soll. Ein 27 % Anstieg des durchschnittlichen täglichen Verkehrsaufkommens wird erwartet, sowie eine Senkung der Betriebskosten um 30 % für Pkw und 33 % für Lkw; die durchschnittliche Fahrzeit wird um 50 % verkürzt.  Etwa 70 % der Fläche der Inseln sind der Landwirtschaft gewidmet. Angebaut werden vor allem Gewürze, aber auch Kokospalmen. Die Afrikanischen Entwicklungsbanken wollen weitere 131 Millionen Dollar für den Ausbau des Hafens von Boingoma und die Einrichtung von Wirtschaftszonen zur Verfügung stellen. Mehrheitlich folgen die Einwohner ( 985.315) dem sunnitischen Islam, der in Koranschulen unterrichtet wird. Die Inselgruppe ist eines der kleinsten und am dichtesten besiedelten Länder der Welt.

Präsident Azali Assoumani hat am 26. Mai bei seiner Vereidigung für seine vierte Amtszeit versprochen, sich für Frieden und ein rasches Wirtschaftswachstum einzusetzen, nachdem seine Gegner behauptet hatten, die Wahlen im Januar seien durch Wahlbetrug beeinträchtigt worden. Oppositionsführer behaupten, die Stimmzettel seien manipuliert und die Wahl sei vor dem offiziellen Wahlschluss beendet worden. Die Regierung wies diese Behauptungen zurück. Azali Assoumani wurde mit 63 % der Stimmen für eine weitere fünfjährige Amtszeit wiedergewählt. An der Zeremonie nahmen in der Hauptstadt Moroni, nahmen die Präsidenten von Angola, Guinea-Bissau, Madagaskar, Mosambik und Kongo teil. Tansania und Burundi waren durch ihre Vizepräsidenten vertreten, Frankreich durch seinen Delegierten Minister für parlamentarische Beziehungen. Die Komoren mit ihren rund 800.000 Einwohnern haben seit ihrer Unabhängigkeit von Frankreich im Jahr 1975 rund 20 Putsche oder Putschversuche erlebt und sind eine wichtige Quelle für die irreguläre Migration auf die nahe gelegene französische Insel Mayotte.

Dutzende von Häftlingen sind geflohen, indem sie einfach aus dem Haupttor des Gefängnisses in der Hauptstadt Moroni spazierten. Die Staatsanwaltschaft machte nachlässiges Sicherheitspersonal für den Ausbruch am frühen Morgen verantwortlich. Ein Regierungssprecher sagte jedoch die Flucht der 38 Männer sei offenbar geplant gewesen. Das Moroni-Gefängnis, das größte des Inselstaates im Indischen Ozean, ist baufällig und überbelegt. Mehr als 200 Häftlinge sind dort inhaftiert – mehr als das Doppelte der Kapazität.

Der Präsident der Komoren, Azali Assoumani, ist in einer von der Opposition als „betrügerisch“ bezeichneten Wahl für eine vierte Amtszeit wiedergewählt worden. Er erhielt 63 % der Stimmen, wie die Wahlbehörde Ceni mitteilte. Die Wahlbeteiligung war jedoch aufgrund eines Boykotts der Opposition gering – nur 16 % der Wähler nahmen an den Präsidentschaftswahlen teil. Die Oppositionskandidaten behaupteten, dass die Stimmzettel zugunsten von Assoumani gefälscht und die Wahllokale vorzeitig geschlossen worden seien. Der Präsident hat die Behauptungen der Opposition zurückgewiesen. Bei den Präsidentschaftswahlen am 14. Januar traten sechs Kandidaten an.

Bagger begannen, im Rahmen der Operation Wuambushu („Take Back“ in der lokalen Sprache), mit der Zerstörung des Majicavo-Slums. 135 von den rund 1.000 Substandard-Häusern werden abgerissen. Der Abriss von Talus 2 war ursprünglich für den 25. April geplant, wurde aber durch einen Gerichtsbeschluss ausgesetzt. Zwei nachfolgende Gerichtsurteile ermächtigten den französischen Staat dann jedoch zum Abriss. Viele Migranten verloren somit ihr Obdach. Die Behörden wollen mit der Aktion Wuambushu nach eigenen Angaben illegale Bebauung und Kriminalität bekämpfen. Unrechtmäßig Eingereiste sollen ausgewiesen werden. Viele von ihnen leben bereits seit Jahren auf französischem Boden. Als französisches Départements ist es ein Gebiet in äußerster Randlage (Outermost Region, OMR) und Teil der Europäischen Union, gehört jedoch nicht zum Schengen-Raum und hat denselben Status wie etwa Französisch-Guayana. Die Union der Komoren erhebt seit ihrer Unabhängigkeit Anspruch auf Mayotte.

Die Komoren fordern Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf, seine Pläne zur Zwangsrückführung von Migranten von der französischen Nachbarinsel Mayotte zu stoppen. Er gab den Behörden in Mayotte im Februar 2023 grünes Licht für den Start der Operation Wuambushu oder „Take Back“ am Freitag, dem 28. April, nach dem Ende des Ramadaan. Es ist geplant, Migranten ohne Papiere, die in informellen Siedlungen in Mayotte leben, auf die 70 Kilometer entfernte Komoreninsel Anjouan zu schicken. Die komorische Regierung verweigert den Migranten die Einreise. Die Komoren beanspruchen die Souveränität über Mayotte, und in der Hauptstadt Moroni kam es zu Protesten. Die Inseln Mayotte, Grande Comore, Moheli und Anjouan waren bis 1975 französische Hoheitsgebiete. Nach einem Referendum erklärten sich Grande Comore, Moheli und Anjouan zu einem Staat – der Union der Komoren. Mayotte stimmte dafür, ein französisches Überseegebiet zu bleiben und unter französischer Verwaltung zu stehen – ein Status, der von den Komoren abgelehnt wurde, die weiterhin Anspruch auf die Insel erheben.

Der Präsident der Komoren, Azali Assoumani, hat seinem Amtskollegen von den Seychellen, Wavel Ramkalawan, mitgeteilt, dass sich die kleinen Inselstaaten zusammenschließen müssen, um ihre Interessen auf der bevorstehenden Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP27) in Ägypten zu vertreten, “ damit die Inseln eine gemeinsame Position und die Verteidigung unserer Interessen haben.“ Die 27. Tagung der Konferenz der Vertragsparteien (COP27) wird vom 7. bis 18. November 2022 in Sharm El-Sheikh, Ägypten.

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