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Somalia – Der kanadische Premier Trudeau hat Ahmed Hussen, der 1993 als 16-Jähriger aus Mogadischu floh, zum Minister für Immigration, Flüchtlinge und Staatsbürgerschaft ernannt. Erst vor einem Jahr wurde er der erste ethnische Somalier im kanadischen Parlament. Hussen ist ein starker Unterstützer der flüchtlings-freundlichen Politik Kanadas.

Somalia – Etwa 20 Menschen starben bei dem Anschlag in Mogadischu; 30 wurden verletzt. Die Zahl der Opfer kann noch steigen. Die meisten von ihnen waren Zivilisten. Die Islamistengruppe al-Shabaab hat sich zur Tat bekannt. Sie versucht seit Jahren, einen „Gottesstaat“ am Horn von Afrika zu errichten.

Somalia – Fast fünf Jahre verbrachte die Crew in der Macht somalischer Piraten. Ihr Schiff wurde 2012 südlich der Seychellen gekapert. Drei der 29 meist asiatischen Seeleute starben; 26 wurden nach langen, schwierigen, koordinierten Verhandlungen endlich freigelassen und in Kenia ihren Botschaften übergeben. Auf der Höhe der Piraterie hielten die Seeräuber 736 Geiseln und 32 Schiffe.

Somalia – Das sind 40 % der Bevölkerung. Es ist nicht nur die Dürre, die große Teile Afrikas heimsucht, sondern auch der nie enden wollende Krieg. Laut dem kürzlich veröffentlichten UNO-Bericht ist die Zahl sogar um 300.000 gestiegen. Unter den Hungernden sind auch zigtausende akut unterernährte Kinder unter fünf Jahre alt. Dazu kommen jetzt noch Tausende, die aus dem Flüchtlingslager Dadaab im benachbarten Kenia in ihre Heimat zurückkehren, weil Kenia die Schließung des Lagers angedroht hat. So wird die Nahrungsmittelkrise weiter verschärft.

Somalia – Das erste Mal in 30 Jahren trafen sich unter verschärften Sicherheitsmaßnahmen die ostafrikanischen Staatschefs der IGAD Gruppe in Mogadischu. Ihre Anwesenheit wird als Zeichen wiederkehrender Stabilität gesehen. Sie forderten die im Land stationierten AU-Truppen auf, alles zu tun, damit die Wahlen am 31 Oktober friedlich verlaufen.

Somalia – Die Islamisten-Gruppe al-Shabaab hat am Samstag vor dem Naso-Hablod Hotel in Mogadischu eine Autobombe gezündet, bevor Bewaffnete das Hotel stürmten und Geiseln nahmen. Unter den bis jetzt bekannten 15 Toten ist auch der somalische Umweltminister, Buri Mohamed Hamza, ein „feuriger Kämpfer“ gegen die Degradierung des Landes. Die Terror-Miliz al-Shabaab greift immer wieder an, wo sie Vertreter der gehassten Regierung und ausländische Unterstützer treffen kann.

Somalia – Am 15. Mai begingen die Menschen in der Hauptstadt Hargeisa das 25jährige Bestehen ihrer selbsternannten Republik, ohne ausländische Gäste. Denn kein einziger Staat der Welt hat Somaliland anerkannt. Nach den Wirren des Bürgerkriegs haben die Menschen dort eine funktionierende Regierung mit eigener Währung Polizei und Armee aufgestellt. Finanzielle Zuwendungen kommen nur von Somaliländern, die im Ausland arbeiten. Viehhandel mit Nachbarländern wirft wenig ab. Die fragile Wirtschaft und wachsende Arbeitslosigkeit könnten die bisher relative Stabilität gefährden.

Somalia – Am Mittwochabend sprengte sich ein Selbstmordattentäter am Hotel Eingang in die Luft; dann stürmten drei Bewaffnete das Gebäude und besetzten es die ganze Nacht. Erst am Morgen konnten die Sicherheitskräfte die Belagerung beenden. Nach vorläufigen Angaben wurden 20 Menschen getötet und 60 verletzt. Al-Shabaab bekannte sich zu dem Angriff.

Somalia – Zur Zeit des Freitagsgebets sind Teile einer Moschee in Mogadischu eingestürzt. Hunderte Menschen sollen dort gewesen sein. Neben 15 Toten und 40 Verletzten vermutet man noch Opfer unter den Trümmern. Die Moschee ist im Moment im Sanierungsprozess, und, da alle Toten Bauarbeiter waren, vermutet man eher einen Arbeitsunfall. Ermittlungen haben begonnen. Nach langer Trockenheit ist die Erde durch tagelange gussartige Regenfälle aufgeweicht.

Somalia – Die USA hat eine Drohne auf ein Milizen-Auto südlich der Stadt Jilib gelenkt. Ob einer der drei getöteten Insassen wirklich Hassan Ali Dhoore, das Ziel des Luftanschlags, war, steht noch nicht fest. Dhoore soll mitverantwortlich für mehrere Terroranschläge auf Flughafen und Hotels in Mogadischu sein. Die US-Drohnenbasis für Einsätze gegen Terror in Afrika ist Dschibuti, wo auch 4,000 Soldaten und anderes Personal stationiert sind.

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