Ein Boot mit 23 illegalen Einwanderern ist für der Küste Dschibuti gesunken. 40 Schiffbrüchige konnten gerettet werden.
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Ein Boot mit 23 illegalen Einwanderern ist für der Küste Dschibuti gesunken. 40 Schiffbrüchige konnten gerettet werden.
Nach Uganda und Burundi hat Dschibuti Truppen nach Mogadishu entsandt, um die 10.000 Mann starke Friedenstruppe der Afrikanischen Union zu verstärken. Auch Kenia will seine in den Süden des Landes entsandten Soldaten in die AU-Truppe integrieren. Die islamistischen al-Shabab Rebellen kontrollieren immer noch große Teile des Landes.
Das Bild des für „National Geographic“ arbeitenden US-Fotografen John Stanmeyer, in einer Mondnacht am Strand von Djibouti aufgenommen, wurde als bestes Presse-Foto des Jahres erklärt. Es zeigt Silhouetten von Migranten, die ihre flimmernden Handys in die Luft recken, um wenigstens ein schwaches Funksignal von ihren Familien zu erhaschen. Es ist nicht nur die mysteriöse und ästhetische Qualität des Bildes, sondern auch die Vielfalt der Themen, wie „Technologie, Globalisierung, Migration, Armut und Verzweiflung“, die die Entscheidung der Jury begründeten. Djibouti ist allgemeiner Sammelpunkt für Menschen aus den umliegenden Krisenländern, die in Europa oder im Mittleren Osten ein besseres Leben suchen.
Die deutsche Hotelkette Kempinski hat mit arabischem Geld in Dschibuti ein 800-Betten-Hotel mit einem Kasino eröffnet. Dschibuti will sich zu einem internationen Umschlagplatz zwischen dem Roten Meer und den Indischen Ozean entwickeln.
Die Universität von Djibouti hat ein hochentwickeltes Software System eingeführt, das Studenten in der ganzen Region (Djibouti, Eritrea Äthiopien und Somalia) eine Hochschulausbildung ermöglichen soll. Das Projekt wird vom Kultusministerium gesponsert. Bei der Eröffnung des „E-Campus“ war auch Präsident Guelleh anwesend, dessen Vision es ist, dass Informationstechnologie das eigentliche Werkzeug zur Transformation für Wirtschaft und Politik ist. Die Software Plattform bildet eine komplette Universität: Vorlesungen, Forschung und administratives Management, und das über die Grenzen hinweg.
Der Oppositionskandidat für die Präsidentschaftswahlen am 8. April, Mohamed Daoud Chehem, hat seine Kandidatur wegen mangelnder Kampagneressourcen aufgegeben. Der seit 1999 regierende Präsident Guelleh ist somit einziger Kandidat. Die Opposition will die Wahlen boykottieren.
Bei dem Selbstmordanschlag am Wochenende auf ein beliebtes Restaurant hatte es die al-Shabaab-Miliz auf „westliche Kreuzfahrer“ abgesehen. Es gab drei Tote und mehrere Verletzte, darunter auch drei deutsche Mitglieder einer EU-Mission. Letztere wurden von einer fliegenden Krankenstation nach Berlin geholt. Dschibuti ist ein Ausgangspunkt für den Einsatz gegen die Piraterie am Horn von Afrika und gegen die somalische al-Shabaab. Im November hat der UNO-Sicherheitsrat einer Truppenaufstockung von 4400 auf 22,100 zugestimmt, um Dschibuti und andere ostafrikanische Staaten zum eigenen Schutz zu befähigen.
Durch die lang anhaltende Dürre sind über 150.000 Menschen von der Dürre schwer getroffen. Viele, die ihr Vieh verloren haben, wandern in die Stadt.