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Botswana – Der frühere Hirtenjunge wurde der zweite Präsident des Landes nach der Unabhängigkeit von Großbritannien. Von 1980 bis 1998 regierte er das Land mit Weitsicht und kluger Hand und wird als Architekt der Stabilität des Landes geehrt, da er den Diamantenreichtum effektiv in die Entwicklung von sozialen Diensten, Gesundheit und Bildung investierte. Aus der „Staubschüssel“ am Rand der Kalahari wurde eine glänzende Erfolgsgeschichte. Auch wurde Sir Ketumile Masire als Friedensstifter in afrikanischen Ländern wie Südafrika, Kenia, Lesotho, Swasiland, Mosambik und DR Kongo und als „Elder Statesman“ geschätzt.

Botswana – Ein Beben der Stärke 6,5 wurde gestern etwa 250 km nordwestlich der Hauptstad Gaborone und in einer Tiefe von nur 11 km registriert. Erschütterungen waren sogar in den Nachbarländern Südafrika, Simbabwe und Swasiland zu spüren. In Johannesburg mussten sogar Häuser geräumt werden.

Botswana – Dieser Film, die Geschichte einer Liebe, „die eine Nation veränderte und die ganze Welt inspirierte“, läuft ab 30. März in deutschen Kinos. Der Königssohn Seretse Khama verliebte sich während seines Jura-Studiums in England in Ruth Williams, eine weiße Britin. Das Paar heiratete in 1947 zum Trotz der beiden Familien und der Politiker in Britannien, in Bechuanaland und im benachbarten Apartheid Südafrika und erträgt Schmähung und Exil. Als Bechuanaland 1966 zum unabhängigen Botswana wurde, wählte das Volk Sir Seretse Khama als ersten Präsidenten. Er brachte wirtschaftlichen und sozialen Aufschwung. Botswana ist eine der stabilsten Demokratien Afrikas. Präsident seit 2008 ist Ian Khama, ältester Sohn von Seretse und Ruth.

Botswana – Der Binnenstaat in der Kalahari Halbwüste ist stolz, dabei zu sein, wenn die diesjährige Internationale Tourismus-Börse (ITB) vom 8. Bis 12. März in Berlin stattfindet. Am Vorabend gestalten Künstler aus Botswana die Eröffnungsfeier unter dem Motto #ilovebotswana und geben einen Einblick in den Reichtum der Tierwelt, besonders im Okavango Delta, und in die Kultur ihres Landes. Auch soll auf die Gefährdung durch die Erderwärmung hingewiesen werden sowie auf die Notwendigkeit eines nachhaltigen Tourismus.

Botswana – Seit seiner Unabhängigkeit ist das frühere britische Protektorat Bechuanaland beispielhaft für seine politische Stabilität, seine demokratische Regierung und erstaunliches Wirtschaftswachstum. Der in Kürze erscheinende Film „A United Kingdom“ über Seretse Khama, der zum Entsetzen von Apartheid Südafrika, eine Britin heiratete und so Exil und Abdankung auf sich nahm, könnte die Attraktion des Landes neu beleben. Sir Seretse Khama ging in die Politik und wurde erster Präsident. Seit 2008 ist Seretses Sohn, Ian Khama, vierter Staatschef.

Botswana – Um Rinder vor hungrigen Löwen zu schützen, hat ein Wissenschaftler von der australischen Universität von New South Wales in Botswana große, markante Augen auf das Hinterteil der Rinder gemalt. Durch diese Technik fühlen sich die Raubtiere, die vom Hinterhalt angreifen, beobachtet und geben gewöhnlich die Jagd auf. Es ist, wie der Biologe Neil Jordan sagt, eine „Art Entführung von Tiersignalen, um sie zum Umweltschutz zu nutzen“.

Botsuana – Bei der CROI (Conference on Retroviruses and Opportunistic Diseases) in Boston vom 22. bis 25 Februar wurde veröffentlicht, dass Botswana das von UNAIDS gesteckte Ziel 90-90-90 fast erreicht hat: 90% der Infizierten diagnostiziert, davon 90% unter Behandlung und wieder 90% unter der Nachweisgrenze, d.h. nicht mehr infektiös. Eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte, von der auch westliche Länder lernen könnten, besonders da man lange behauptete, afrikanische Länder könnten die HIV-Therapie nicht durchziehen. Eine große Rolle spielen die Programme des Globalen Fonds.

Botswana – Der 1111 Karat schwere Edelstein, der zweitgrößte der je entdeckt wurde, hat die Größe eines Tennisballs. Sein Wert kann vor einer genauen Analyse nicht bestimmt werden, doch ließ er die Aktien schon on die Höhe schnellen. Ein südafrikanischer blauer Diamant, 29,62 Karat im Rohzustand, wurde kürzlich in Genf für 45 Mio. Euro versteigert. Botswana ist nach Russland der zweitgrößte Diamantenproduzent der Welt.

Botsuana – Zehn Nationalspieler wollten nach dem Qualifikationsspiel in Francistown nicht nach Hause zurück. Weder die Bitten des Botschafters noch die Festnahme durch die botsuanische Polizei konnten sie bewegen, ins Flugzeug zu steigen. Die jungen Männer wollen sich nicht dem unbegrenzten Militärdienst unterwerfen und ihr Leben unter Folter, Sklaverei und jeder Art von Missbrauch verbringen. Vor zwei Jahren hatte Uganda 15 Spielern aus Eritrea und dem Team-Arzt Asyl gewährt. Kein Land Afrikas hat so viele Flüchtlinge wie Eritrea. Bei einer Bevölkerung von nur fünf Millionen waren es letztes Jahr 360,000, die aus ihrem abgeschotteten Land, dem „Nord-Korea“ Afrikas, flohen.

Botsuana – Die Kernaussage des Touristenministers Tshekedi Khama birgt ein Dilemma. Er möchte viel mehr Touristen, vielleicht sogar einen Massentourismus, ohne den ökologisch sensiblen Gebieten wie dem Okavango-Delta zu schaden. Nach dem Diamantenabbau ist der Tourismus die stärkste Einkommensquelle, und auf Diamanten ist kein dauerhafter Verlass. Deshalb muss der Ausbau eines nachhaltigen Tourismus gelingen.

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