Die USA haben rund zwei Dutzend Migranten in die Zentralafrikanische Republik abgeschoben, einen der ärmsten und konfliktreichsten Staaten der Welt. Unter den Migranten an Bord befinden sich Staatsangehörige aus Jordanien, Armenien, der Türkei, Georgien, Afghanistan und ein iranischer Demokratieaktivist. Das Flugzeug aus Alexandria, Louisiana machte einen planmäßigen Zwischenstopp in Ghana. Es ist unklar, ob es auch dort Abschiebungen gab. Im Rahmen ihrer verschärften Maßnahmen hat die Trump-Regierung den Kreis der von Abschiebung betroffenen Personen erweitert und die Möglichkeiten für deren Abschiebungsziele ausgeweitet. Die umstrittenen und oft geheimen Abschiebeabkommen wurden mit Ländern wie der Zentralafrikanischen Republik und Ghana sowie mindestens sieben weiteren afrikanischen Staaten geschlossen. Die Menschen werden aus den USA abgeschoben und in Länder verfrachtet, in denen sie haben keinen Aufenthaltsstatus, keine Verbindungen und kein Unterstützungsnetzwerk haben.