USA kündigt Einstellung aller Gesundheitshilfen

Nachdem Präsident Emmerson Mnangagwa das Abkommen im Rahmen der „America First Global Health Strategy“ abgelehnt hat, stellt die US- Regierung alle Gesundheitshilfen für das Land zum 1. Oktober 2026 ein. Im Vertrag forderte die USA umfassenden Zugriff auf nationale Gesundheitsdaten, sowie genetische Proben und Krankheitserreger der Bürger zu Forschungs- und kommerziellen Zwecken. Einen Datenaustausch, als auch Garantien, dass die entwickelten Erkenntnisse und gewonnenen neuen Impfstoffe oder Therapien Simbabwe zugutekommen, lehnt die USA ab. Mnangagwa stuft den Vertrag als einseitig und bedeutenden Eingriff in die nationale Souveränität des Landes ein. Nicht klar ist, ob die USA über das Gesundheitsabkommen auch strategischen Einfluss auf Simbabwes kritische Mineralienreserven erlangen will, um dem Einfluss Chinas entgegenzuwirken.