Uber stellt den Betrieb in Nigeria und Uganda ein

Der weltweit tätige Fahrdienstvermittler Uber hat die sofortige Einstellung seines Betriebs in Nigeria und Uganda angekündigt. Dies ist Teil einer umfassenden Umstrukturierung des globalen Geschäfts, die auch zur Entlassung von rund 3.300 Mitarbeitern weltweit geführt hat. Uber nahm 2014 den Betrieb in Nigeria auf und zwei Jahre später in Uganda. Das Unternehmen sah sich zunehmend schwierigen Bedingungen gegenüber, darunter steigende Kraftstoffkosten, Druck durch konkurrierende Fahrdienstvermittlungsplattformen sowie Beschwerden von Fahrern über niedrige Fahrpreise und hohe Provisionsgebühren. Der Rückzug des Unternehmens aus Nigeria und Uganda folgt auf den kürzlich erfolgten Rückzug aus der Elfenbeinküste und Tansania. Uber erklärte, die Entscheidung beschränke sich auf diese beiden Länder und habe keine Auswirkungen auf die verbleibenden Aktivitäten in Subsahara-Afrika, wo das Unternehmen nach eigenen Angaben weiterhin Wachstumschancen sehe.