Internationalem Druck folgend, revidiert der Senegal seine Entscheidung, den tschadischen Ex-Präsidenten Hissène Habré, in seine Heimat zurückzuschicken, wo er in Abwesenheit zu Tode verurteilt worden war. Während seiner achtjährigen Herrschaft sollen bis zu 40.000 politische Gegner gefoltert und ermordet worden sein. 1990 war er in den Senegal geflohen. Die UN befürchtet, dass Hissène Habré im Tschad der Folter ausgesetzt ist.