Tausende fliehen nach Ruanda

Burundi – Allein in diesem Monat sind 5,800 Burundier aus ihrem Land über die Grenze ins Nachbarland gegangen, weil sie die Gewalt sowie das Verschwinden und Inhaftieren von Oppositionellen vor den Wahlen am 26. Juni fürchten. Die Polizei geht mit Tränengas und Wasserwerfern gegen Demonstranten vor, die eine dritte Amtszeit von Präsident Nkuruziza verhindern wollen. Das Land steht am Scheideweg. Sollten keine fairen Wahlen möglich sein, könnte Burundi in die „entsetzlich gewalttätige Vergangenheit“ zurückfallen.