Staatschefs sterben im Ausland

Die meisten der in den letzten zehn Jahren verstorbenen Regierungschefs Afrikas suchten medizinische Hilfe im Ausland, meist in Europa, aber auch in Südafrika und in arabischen Ländern. Zum Teil könnte es das Misstrauen gegenüber dem eigenen Gesundheitssystem sein, das sie trotz Reichtum im Land nicht genügend gefördert haben. Dazu kommt der Brain Drain von Ärzten und Pflegern in westliche Länder, wo die Chancen besser stehen. Jährlich emigrieren etwa 20,000 medizinische Fachkräfte nach Europa und in die USA, die in ihren Heimatländern dringend gebraucht würden.