Sicherheitskräfte beschuldigt

Mosambik – In den letzten Wochen sollen etwa 6000 Mosambikaner ins Nachbarland Malawi geflüchtet sein, um den Kämpfen zwischen Regierungs-Truppen und Milzen der Opposition RENAMO zu entgehen. Die Lage wurde akut, als im Oktober Sicherheitskräfte in der Tete Provinz versuchten, RENAMO Kämpfer zu entwaffnen. HRW berichtet von Folter, Peitschenhieben, Messerstichen und sexueller Gewalt von Seiten der Regierungstruppen an Zivilisten. Die Regierung in Maputo streitet das ab; die Menschen würden nicht vor den mosambikanischen Sicherheitskräften, sondern vor den RENAMO Banditen fliehen.