Seenlandschaft in der Sahara

Die sonst so karge 9 Millionen Quadratkilometer große Geröll- und Sandwüste zeigte auf Nasa Satellitenbildern plötzlich Seen und grüne Flächen, ungewohnten Pflanzenwuchs.  Aus tiefgelegenen Flussbetten sprießen Sträucher und Bäume. Palmen stehen meterhoch im Wasser. Auslöser war ein außertropischer Zyklon,  der im September im Nordwesten der Sahara für heftige Regenfälle – die schlimmsten seit 30 Jahren – und Überschwemmungen sorgte, die  die Seen mit Wasser füllten. Während  Anwohner hoffen, dass  ihre leeren riesigen Grundwasserspeicher gefüllt werden,  warnen Experten, dass die Rekordtemperaturen im Atlantik den Regengürtel nach Norden verlagert haben.