Internationale Gemeinschaft drängt auf Dialog

Die internationale Gemeinschaft hat tiefe Besorgnis über die politische Lage in Somalia geäußert und die Regierung sowie die Opposition aufgefordert, den Dialog dringend wieder aufzunehmen und eine Einigung über den Fahrplan für die Wahlen im Land zu erzielen. „Wir rufen alle Seiten dazu auf, den Dialog so bald wie möglich wieder aufzunehmen und rasch einen Konsens über einen Fahrplan für die Wahlen zu erzielen.“ Die Erklärung wurde von der Delegation der Europäischen Union in Somalia, der Übergangsmission der Vereinten Nationen in Somalia sowie den Botschaften von Österreich, Belgien, Finnland, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Polen, Spanien, Schweden, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich abgegeben. Der Appell erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender politischer Spannungen im Zusammenhang mit dem Wahlprozess in Somalia, wobei die Meinungsverschiedenheiten zwischen Regierungs- und Oppositionsvertretern über die künftige Ausrichtung des politischen Systems des Landes zunehmen.