Flüchtlinge und drohende Dürre

Durch einen massiven Zustrom von Geflüchteten aus dem Jemen verschärft sich die Lage in Dschibuti mit seinen rund 1 Millionen Einwohnern. Wegen der Houthi-Offensive an der Meerenge Bab al-Mandab fliehen Tausende. In den letzten Tagen waren es mehr als 2000 jemenitische Flüchtlinge, die in d er Küstenstadt Obock ankamen. Im Land selbst sind durch die drohende El-Niño-Dürre über 53.000 Menschen in Gefahr. Nach Berichten der Vereinten Nationen haben die Kämpfe im Jemen seit Juli 2026 zu mindestens 76.000 intern Vertriebenen geführt.