Das Bohrschiff „Çağrı Bey“ der Turkish Petroleum Corporation steuert die Hoheitsgewässer Somalias im Arabischen Meer an, um dort die ersten Offshore-Ölbohrungen aufzunehmen. Forscher schätzen, dass das Land über Ölreserven in Milliardenhöhe verfügt, doch die Exploration wurde durch jahrzehntelange Konflikte und politische Instabilität behindert. Ankara hat seine Beziehungen zu Somalia vertieft und investiert seit mehr als einem Jahrzehnt in das Land. Außerdem hat es in den letzten Jahren seine militärische Präsenz dort ausgebaut, wo es seit 2017 einen großen Stützpunkt betreibt.