Simbabwe – Weil sie keine 50ct für die Busfahrt hatte, trug die 71-jährige Witwe Plaxedes Dilon einen Sack mit Töpfen und Kleidern – von deren Verkauf sie lebte – auf ihrem Kopf 10 km zur Sammelstelle für die Zyklonopfer von Chimanimani. Ihr Tun erzeugte weit und breit Bewunderung. Als Simbabwes reichster Mann, der Econet-Gründer Strive Masiyiwa, davon hörte, versprach er, für die selbstlose Gogo ein Haus zu bauen – mit Solarstrom und fließendem Wasser – und ihr auf Lebenszeit monatlich ein „Taschengeld“ von 1000 Dollar zukommen zu lassen. Auch will er sie treffen, mit ihr beten und von ihr lernen.