Kamerun – Der Konflikt zwischen der frankophonen Mehrheit und der anglophonen Minderheit spitzt sich zu. Berichte von brennenden Dörfern, grausamen Morden und fliehenden Menschen mehren sich. Ganze Gegenden sind verwaist; die Felder stehen leer und die Fabriken schließen. Es soll 160.000 Binnenflüchtlinge geben; weitere 30.000 seien ins Nachbarland Nigeria geflohen. Nun hat die Regierung in Yaoundé ein Entwicklungsprogramm mit mehreren Millionen für den englischsprachigen Raum beschlossen, um die Region wieder funktionsfähig zu machen und Frieden zu bringen.