Land verlässt als erstes den Strafgerichtshof

Burundi – Burundis Regierung warf dem Internationalen Gericht vor, einseitig gegen afrikanische Länder vorzugehen und leitete im Oktober 2016 den Austritt ein. Die davor gestarteten Ermittlungen wegen möglicher Kriegsverbrechen will das Gericht trotz Austritts weiterführen. Die Krise im Land begann, als Präsident Nkurunziza sich 2015 verfassungswidrig eine dritte Amtszeit erzwang. Gambia und Südafrika, die auch einen Austritt angekündigt hatten, haben ihre Entscheidung wieder zurückgezogen.