Fußballturnier für Amputierte gibt Hoffnung

In Uvira, im Osten der Demokratischen Republik Kongo, rollt der Ball zwischen Krücken und gesunden Beinen hin und her. Auf dem Spielfeld sprinten die Spieler, kämpfen um den Ball und feiern ihre Tore. Es ist eine ganz normale Fußballszene, mit einem Unterschied: Alle Teilnehmer sind Amputierte. Vom 23. bis 25. September fand in Uvira das erste nationale Fußballturnier für Amputierte statt. Spieler aus Nord-Kivu, Süd-Kivu und Tanganjika kamen zu drei Wettkampftagen zusammen. Über die Spiele hinaus bot das Turnier einen Raum der Begegnung und der Genesung für Sportler, deren Leben oft von Gewalt und bewaffneten Konflikten geprägt wurde. Das Turnier ist vorbei, doch die Botschaft dieser Spieler bleibt unverändert: Der Verlust eines Gliedmaßes bedeutet nicht den Verlust ihrer Träume, ihrer Talente oder ihres Platzes in der Gesellschaft.