Präsident Abdelmajid Tebboune ordnete drei Tage Staatstrauer, zum Gedenken an die Opfer der Waldbrände, an. Die Feuerwehrleute kämpfen weiterhin gegen die Flammen, die die Berghänge im Nordosten von Jijel verwüsten. Von den mehr als 190 Bränden, die in den vergangenen 24 Stunden registriert wurden, brannten laut Angaben des Zivilschutzes des Landes noch 46. Waldbrände im Norden Algeriens sind im Sommer ein normales Phänomen. Doch der Klimawandel verstärkt ihre Auswirkungen. Im Juli 2023 kamen mehr als 30 Menschen ums Leben, als Brände in der Gegend um Bejaia Tausende Hektar Wald und Ackerland sowie Hunderte von Häusern verwüsteten. Im Juli dieses Jahres wurden landesweit fast 2.000 Brände registriert.