Marokko hat die 1.055 km lange Schnellstraße Tiznit-Dakhla nach US-Präsident Donald Trump benannt. Die Tiznit-Dakhla-Schnellstraße führt in die Westsahara. Marokko erhebt Souveränitätsansprüche darüber. Ein Teil des Gebiets wird jedoch von der Polisario-Front kontrolliert, einer bewaffneten Gruppe, die die Unabhängigkeit für das Volk der Sahrauis anstrebt. Während der ersten Amtszeit von Trump, erkannten die USA Marokkos Anspruch auf die umstrittene Region an, in dem Marokko sich bereit erklärte, die Beziehungen zu Israel zu normalisieren. Die UNO hat sich konsequent für eine Lösung des Konflikts eingesetzt, unter anderem durch ein Referendum, doch die indigene Bevölkerung der Region hatte bisher nie die Möglichkeit, über ihre eigene Zukunft abzustimmen. Die Afrikanische Union erkennt die Unabhängigkeit der Westsahara an. Die europäischen Regierungen haben es bis vor kurzem vermieden, Partei zu ergreifen. Großbritannien und Spanien, haben jedoch Marokkos Plan unterstützt, der Westsahara Autonomie zu gewähren, ihr aber die Unabhängigkeit zu verweigern.