Spanien teilte mit, dass die Einreisen von Migranten in seine nordafrikanische Enklave Ceuta über Nacht zum Erliegen gekommen seien. Die Polizei hatte am Samstag vor der Grenze zu Marokko mit der Installation einer 500 Meter langen schwimmenden Barriere begonnen, nachdem bei einem Massenansturm mindestens 72 Menschen ums Leben gekommen waren. Nach Angaben der spanischen Behörden hatten seit Donnerstag etwa 50.000 Menschen auf dem Land- und Seeweg Ceuta erreicht. Ein beispielloser Ansturm an einer der wenigen Landgrenzen der Europäischen Union zu Afrika. Mehr als 48.000 von ihnen kehrten innerhalb von 48 Stunden nach Marokko zurück.