„Guinea wird künftig verlangen, dass sein Gold innerhalb der eigenen Landesgrenzen verarbeitet wird. Rohgold wird Guinea nicht mehr verlassen“, erklärte Präsident Mamadi Doumbouya. Gold ist eines der wichtigsten Exportgüter Guineas; im ersten Quartal dieses Jahres wurden mehr als 22 Tonnen des Metalls exportiert. Andere afrikanische Staaten haben ähnliche Maßnahmen ergriffen, um die Verarbeitung im Inland und die Wertschöpfung im Bergbausektor zu steigern. In Tansania und Uganda ist der Export von unverarbeiteten Mineralien und Metallen wie Gold und Kupfer bereits verboten, während Ghana plant, den Export von Rohgold bis 2030 zu verbieten. Afrikas größter Lithiumproduzent, Simbabwe, hat den Export von Konzentrat des zur Herstellung von Batterien verwendeten Metalls ab 2027 verboten. Guinea ist zudem der weltweit größte Produzent von Bauxit, das zur Herstellung von Aluminium verwendet wird.