Die Regierung hat in Ituri, der nordöstlichen Provinz, die das Epizentrum der jüngsten Ebola-Epidemie des Landes bildet, eine kostenlose Gesundheitsversorgung für alle Erkrankungen eingeführt. Die Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund, dass die Gesundheitsbehörden darum kämpfen, den Ausbruch einzudämmen. Die Zahl der bestätigten Fälle hat mittlerweile 1.000 überschritten hat. Um eine weitere Übertragung des Virus einzudämmen, kündigte Kamba zudem eine Änderung des Protokolls zur Patientenversorgung an und erklärte, dass Ebola-Patienten bald nicht mehr in allgemeine Krankenhäuser aufgenommen, sondern direkt in spezialisierte Behandlungseinrichtungen weitergeleitet werden sollen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat darauf hingewiesen, dass der Ausbruch weiterhin „ernst“ ist und sich „rasch weiterentwickelt“.