Brückenbauer zwischen Sahelzone und internationalen Gemeinschaft

Auf dem Gipfeltreffen, an dem Vertreter sowohl der Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten (ECOWAS) als auch der Allianz der Sahelstaaten (AES) sowie internationale Gesandte, unter anderem aus Frankreich und der Europäischen Union, teilnahmen, stellte Togo seine neue geopolitische und sicherheitspolitische Strategie für den Sahel vor. Die Initiative zielte darauf ab, den Dialog mit den Regierungen von Mali, Niger und Burkina Faso zu fördern, die sich in den letzten Jahren zugunsten Russlands von der ECOWAS und ihren westlichen Partnern distanziert haben. Togos Sahel-Strategie für 2026–2028 stützt sich auf fünf Säulen: der politische Dialog mit der AES, regionale und internationale Zusammenarbeit, die Bekämpfung des Terrorismus und die Stärkung der regionalen wirtschaftlichen Integration. Die Länder der Allianz der Sahelstaaten sind mit dschihadistischer Gewalt durch Gruppen konfrontiert, die mit Al-Qaida und dem Islamischen Staat in Verbindung stehen und in weiten Teilen ihres Territoriums Tausende von Menschenleben gefordert haben. Diese Gruppen dehnen ihren Einfluss auf Küstenstaaten wie Togo und Benin aus.