Der islamistische Premier Hamadi Jebali hat es nicht geschafft, eine Regierung mit größtmöglicher Beteiligung zu bilden, die die Opposition und seine eigenen Anhänger zufrieden gestellt hätte. Nach einem Krisengespräch mit Präsident Moncef Marzouki hat er den angedrohten Rücktritt wahr gemacht. Viele Tunesier sind enttäuscht. Sie hatten gehofft, dass ein charismatischer Führer die hohen Ziele der Revolution verwirklichen könnte.