Ausgestoßene wird jüngste Bürgermeisterin

Namibia – Livey van Wyk war 17, als sie rausfand, dass sie schwanger und HIV-positiv war. Sie verlor ihren Schulplatz, wurde von ihrer Familie verstoßen und von der Dorfgemeinschaft beschimpft und bedroht. In der armen Gegend am Rande der Kalahari verzweifelte sie fast, bis UNICEF ihr medizinische und psychologische Hilfe anbot. Sie konnte einen gesunden Sohn gebären, absolvierte eine Ausbildung und stieg als AIDS-Aktivistin ein. Sie sprach vor der UNO-Generalversammlung und gab ihre Botschaft in Radioprogrammen und ihrem Buch „Ein Tagebuch aus dem Land der Tapferen“ weiter. Als Livey 26 war, wurde sie zur Bürgermeisterin gewählt, der jüngsten in der Geschichte Namibias, und zwar von den Leuten, die sie einmal umbringen wollten