Tuareg-Rebellen und die vermutlich mit AQIM fusionierte Islamistengruppe Ansar Dine haben in der Wüstenstadt Gao ein Abkommen unterzeichnet, dass die Azawad Region ein islamistischer Staat werden soll. Die Tuareg hatten vor zwei Monaten währen des Putsches in Bamako die Chance genutzt und den Norden erobert. Die malische Übergangsregierung nennt den Plan „absurd“; Nachbarländer reagieren besorgt, und ECOWAS will Soldaten nach Mali schicken, um den Norden zurück zu gewinnen. Doch die verworrene Lage im Süden macht dies fast unmöglich. So wächst die Gefahr, dass sich der „Terrorgürtel“ auf die ganze Sahel-Zone ausdehnen könnte.