Mali – Die malische Regierung verliert zusehends die Kontrolle über die ländlichen Gebiete. Allein dieses Jahr sind schon 78 Menschen durch Terroranschläge umgekommen. Am Samstag war es ein Angriff auf ein Militärlager bei Timbuktu. Tags darauf fuhr ein Bus auf eine Landmine und tötete 26 Zivilisten. Seit die Islamisten Gruppe al-Qaida, zusammen mit der der Azawad Bewegung, in 2012 einen Großteil der Wüste im Norden eingenommen hat, gibt es trotz Friedensverträgen und internationaler Militärhilfe keine Ruhe. Für UNO-Soldaten ist Mali der gefährlichste Einsatz.