Nach Massenprozessen wurden fast 400 Personen wegen Verbindungen zu militanten islamistischen Gruppen verurteilt. Die Verurteilten erhielten Strafen zwischen fünf Jahren und lebenslanger Haft. Es wurde ihnen Verbindungen zu Boko Haram oder einer rivalisierenden Splittergruppe, der „Islamic State West Africa Province“ (ISWAP), nachgewiesen. Die Regierung steht unter starkem Druck, die zunehmende Unsicherheit im Land einzudämmen. Die Sicherheitskräfte kämpfen gegen zahlreiche bewaffnete Gruppen, von militanten Islamisten über Separatisten bis hin zu Banden, die Entführungen zur Erpressung von Lösegeld begehen.