Sorge um koptische Christen

Laut eines Berichts von IGFM (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte) sind in jüngster Zeit rund 100 koptische Christen aus Ägypten wegen angeblicher „Verbreitung des Christentums“ oder „illegaler Einwanderung“ inhaftiert worden. Seit einer von ihnen, der 45-jährige Ezzat Atallah in einem Bengasi Gefängnis an Folterungen starb, werfen Kopten in Kairo Steine und brennen Fahnen vor der libyschen Botschaft. In der Kyrenaika haben salafistische Milizen koptische Händler vorübergehend eingesperrt, weil sie auf ihren Ständen christliche Symbole zeigten. Auch haben Extremisten versucht, mit Säure christliche Symbole aus der Haut zu ätzen.