Trotz weit verbreiteter Gewalt konnte in Kairo eine Interim-Regierung zusammengestellt werden, die auch Frauen und Christen enthält, aber keine Islamisten. Der Militärchef el-Sissi, der Präsident Mursi stürzte, wurde Vize-Premier, behält aber seinen Posten als Verteidigungsminister. Die Muslimbrüder und die konservative al-Nur Partei weigern sich, mit der neuen Administration zusammen zu arbeiten und drohen mit weiteren pro-Mursi Protesten.