Weil Seidan es nicht geschafft hat, den mit von Rebellen verkauftem Rohöl beladenen nordkoreanischen Tanker aufzuhalten, hat er die Vertrauensabstimmung im Parlament verloren. Er wird vom Verteidigungsminister ersetzt. Das umstrittene Schiff gelangte an der Marine vorbei in internationale Gewässer. Ali Seidan hat trotz Reiseverbot Libyen verlassen und ist, nach einer Zwischenlandung in Malta, weitergeflogen. Die Rebellen im Osten halten mehrere Ölterminals besetzt, um ihrer Forderung nach Autonomie Nachdruck zu verleihen.