Uganda – Erst als Hoffnungsträger umjubelt, hat sich Ugandas Präsident Yoweri Museveni zum Autokraten entwickelt. Nach 30 Jahren an der Spitze hat er jetzt seine dritte Amtszeit angefangen, mit ominösen Entscheidungen: der mediale Blackout, die Inhaftierung seines unterlegenen Gegners Besigye wegen Hochverrats und die Einladung des vom Strafgerichtshof gesuchten al-Bashir zu seiner Amtseinführung. Das größte Erstaunen erregte die Ernennung seines Sohnes als Generalmajor, eine Art Vorbereitung für seine dynastische Nachfolge.