Tausende Menschen marschierten am Dienstag in ganz Südafrika, um nach einer wochenlangen Kampagne den Abzug von Ausländern ohne Aufenthaltsgenehmigung zu fordern. Die Polizei war bei den landesweiten Protesten in großer Zahl im Einsatz und hat mehr als 900 Personen festgenommen. Aus Angst vor gezielter fremdenfeindlicher Gewalt haben sich schätzungsweise 25.000 Ausländer freiwillig in ihre Heimatländer zurückgezogen oder sind geflohen. Mit von Nachbarländern organisierten Bussen und Notflügen wurden Tausende von Bürgern aktiv nach Malawi, Simbabwe und Nigeria evakuiert.