Ein KI-gestütztes Ortungshalsband, das von dem südafrikanischen Unternehmen Rouxcel Technology entwickelt wurde, ist mittlerweile an fast 2.000 Tieren in mehr als 60 der größten Naturschutzgebiete des Landes im Einsatz. Das Halsband löst je nach Schweregrad der festgestellten Anomalie des Tierverhaltens und der Ähnlichkeit mit einem Wilderei-Vorfall graue, gelbe oder rote Warnmeldungen aus. Eine rote Warnmeldung löst den Einsatz einer Wärmebilddrohne aus, um die Situation zu beurteilen, bevor ein Einsatzteam entsandt wird. Zwischen Januar und Dezember 2025 wurden 352 Nashörner gewildert, das entspricht einem Rückgang um 16 % gegenüber 2024, als 420 Tiere getötet wurden. Seit 2008 sind mehr als 12.000 Nashörner der Wilderei zum Opfer gefallen, und der illegale Handel mit Wildtieren wird weltweit auf 20 Milliarden US-Dollar geschätzt.