Liberia – Der 17-jährige Abraham Keita erhielt in Den Haag die von der Stiftung „KidsRights“ organisierte internationale Auszeichnung, weil er sich jahrelang für die Rechte der Kinder in seinem Land eingesetzt hat. Er hat Demonstrationen angeführt und Lobbyarbeit im Parlament gemacht und nicht geruht, bis sich etwas bewegte. In Liberia, das noch unter den Folgen des Bürgerkrieges leidet und eine Ebola-Epidemie hinter sich hat, sind Kinder, mehr als sonst wo, Opfer von Krieg, Armut, Korruption und Gewalt. In Liberia hat fast die Hälfte aller Kinder physische Gewalt erfahren; 13% der Mädchen wurden sexuell missbraucht. Jeder junger Preisträger zeigt, dass Änderung möglich ist. „KidsRights“ investiert auch 100,000 Euro in Projekte im Land des Gewinners.