Präsident Joseph Boakai hat eine Anordnung für alle Auslandsreisen von Ministern, Leitern von Behörden und Kommissionen, Botschaftern und anderen hochrangigen Beamten erlassen. In einer Erklärung teilte das Präsidialamt mit, dass übermäßige Reisetätigkeit die Teilnahme am Kabinett beeinträchtigt und den Regierungsbetrieb gestört habe. Die Anordnung besagt, dass kein Regierungsbeamter ohne die ausdrückliche vorherige Genehmigung des Präsidenten eine offizielle Auslandsreise antreten darf. Die Regierung hat unterdessen eine „Virtual Participation First Policy“ eingeführt, die von Beamten verlangt, der Teilnahme an internationalen Treffen über Plattformen wie Zoom und Microsoft Teams Vorrang einzuräumen. Die physische Teilnahme an Konferenzen werde nur genehmigt, wenn sie „nachweislich notwendig“ und „eindeutig im nationalen Interesse Liberias“ sei, so die Präsidentschaft.