Elfenbeinküste – Noch immer werden in der Elfenbeinküste und im benachbarten Benin, Heimat des Voodoo-Kults, psychisch Kranke in Verliese gesperrt und an Baumwurzeln gekettet. Man fürchtet sie als von Dämonen Besessene. Nur die kath. Organisation St. Camille de Lellis unter ihrem Direktor Grégoire Ahongbonon nimmt sich ihrer an, sammelt sie in Therapiezentren, stellt sie auf Psychopharmaka ein und verhilft ihnen zu einer sinnvollen Beschäftigung mit dem Ziel, sie wieder in ihre Dörfer zurückkehren zu lassen. 15 Zentren hat Ahongbonon in der Elfenbeinküste aufgebaut, vier in Benin. Seit der Gründung in 1991 wurden mehr als 15,000 Patienten dort von ihren Fesseln befreit.