„Migrationsmangement“ wir fortgesetzt

Nach Angaben der südafrikanischen Regierung wurden seit Beginn einer „Migrationsmanagement“-Kampagne (vor fünf Wochen) mehr als 53.000 Ausländer abgeschoben oder in ihre Heimatländer zurückgeführt. Mehrere Länder, darunter Ghana, Nigeria, Uganda und Kenia, haben ihre Staatsangehörigen ausgeflogen. Nach Angaben von Behördenvertretern stammten die meisten Migranten aus Malawi, Simbabwe und Mosambik, Die Rückführungen und Abschiebungen werden fortgesetzt. Demonstranten fordern strengere Grenzkontrollen und Massenabschiebungen und werfen Migranten vor, zur hohen Arbeitslosigkeit, steigenden Kriminalitätsraten und dem Zusammenbruch öffentlicher Dienstleistungen beizutragen. Die UNO hat davor gewarnt, Migranten als Sündenböcke für die sozioökonomischen Herausforderungen Südafrikas heranzuziehen.